Laufen im Winter

Ist Laufen im Winter ungesund? − Nein, natürlich nicht. Laufen in der kalten Jahreszeit kann das Immunsystem stärken und für Wohlbefinden sorgen. Für geübte, gesunde LäuferInnen sind Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius unbedenklich. Natürlich sollte man in seinen Körper hineinhören.

Wenn die Lunge schmerzt, ist man wohl zu schnell unterwegs. Beim Laufen in der kalten und trockenen Luft kann man die Lunge überfordern. Neben Infekten der oberen Atemwege und Bronchien sind ein unangenehmes Brennen in der Lunge und Reizhusten typische Folgen. Falls Sie unter Asthma leiden, kann die kalte Luft außerdem Atembeschwerden (sogenanntes „Kälteasthma“) hervorrufen. Vermeiden Sie es, kalte Luft schnell und tief in die Lunge einzuatmen. Lieber gleichmäßig und langsam laufen. Dann funktioniert auch eine geregelte Atmung.

Das A und O beim Laufen in der Kälte ist die richtige Ausrüstung. Hier hat sich das „Zwiebelprinzip“ bewährt. Mit drei Schichten kommen Sie beim Laufen im Winter meist gut über die Runden:

  • Funktionsunterwäsche: transportiert Schweiß sofort ab und hält die Haut trocken
  • wärmeisolierende Schicht: Laufshirt und/oder Fleecepullover (bzw. Softshelljacke)
  • Wind- und Nässeschutz: wetterfeste Laufjacke (auch Hardshell)

Unser Tipp: Wählen Sie Ihre Kleidung so, dass Sie in den ersten paar Minuten Ihres Laufes leicht frösteln. Dadurch können Sie sicher sein, dass Sie nicht zu warm angezogen sind und vermeiden zu starkes Schwitzen und Überhitzen.