WELLCON UNTERSTÜTZT PRÄVENTIONSARBEIT GEGEN ALKOHOL AM STEUER
Das Projekt CLOSE TO soll Jugendliche davor bewahren, betrunken Auto zu fahren. Nach dem Motto „don’t drink and drive“ lernen dabei Gleichaltrige voneinander: Nicht der/die FahrlehrerIn/LehrerIn selbst, sondern ein etwa gleichaltriger Unfalllenker schildert seinen selbst verursachten Unfall, klärt jugendliche Führerscheinneulinge über die Folgen alkoholisierten Fahrens auf und berichtet über die daraus entstandenen rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Das Projekt wird von der EU, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie den Verkehrssicherheitsfonds der Länder gefördert.
Auch der ÖBB-Konzern engagiert sich für die Prävention von „Alkolenkern“. Durch die Unterstützung der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV), der Wellcon und der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) hatten auch 887 Lehrlinge des ÖBB-Konzerns die Möglichkeit am Projekt teilzunehmen. „Uns liegt Prävention in allen Bereichen am Herzen. Insofern war es für uns eine logische und wichtige Entscheidung dieses hervorragende Projekt bei den ÖBB zu unterstützen“, so Mag. Barbara Wallner, Wellcon-Geschäftsführerin. Voraussetzungen für die Teilnahme waren entweder das vollendete 18 Lebensjahr oder der Besitz des Führerschein B. „Das Beispiel zeigt, dass besonders junge Fahrer, welche bereit sind ein höheres Risiko einzugehen – also von sich aus sagen, dass sie gerne schnell fahren, nicht immer die Verkehrsregeln beachten oder ihre Fahrweise vor Freunden beweisen wollen -, ihre Einstellung ändern sollten. Die Geschichten der Jugendlichen gehen wirklich unter die Haut“, so ein Lehrling aus der ÖBB-Shared Service Center GmbH, der an dem Projekt teilgenommen hat.
Am 15. September besuchte Bundesministerin Doris Bures die Lehrlinge in der ÖBB-Lehrwerkstätte Wien Floridsdorf, die zwei Tage zuvor an dem Projekt teilgenommen hatten um mit ihnen über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Jeder Verkehrstote oder Unfall, der durch diese Aktion verhindert werden kann ist ein Erfolg, der durch die Idee von Frau BM Bures, der Kooperation mit der ÖBB Lehrlingsausbildung und der Unterstützung der Sponsoren ermöglicht wird. Die bundesweiten Aktionstage (11 Lehrwerkstätten) begannen bereits im Juni und werden bis Ende November abgeschlossen sein. Durch die drei Sponsoren ist nun auch längerfristig sichergestellt, dass jährlich 500 jugendliche Führerscheinneulinge an diesem Projekt teilnehmen können.
Das Projekt:
Verantwortung, die zählt
CLOSE TO Einsätze wurden bis September 2011 in
• 96 Fahrschulen,
• 7 Schulen,
• 13 Unternehmen sowie in
• 39 Kasernen durchgeführt.
Immer öfter wenden Richter in Österreich CLOSE TO als alternative bzw. ergänzende Strafmaßnahme für junge Verkehrsstraftäter, neben oder an Stelle einer etwaigen Geld- oder Freiheitsstrafe an bzw. werten eine Teilnahme am Projekt als Milderungsgrund. Außerdem wenden sich auch immer öfter junge Unfalllenker, die von dieser Möglichkeit der Unfallbewältigung erfahren haben, mit der Bitte um Teilnahme ans Projektteam.
Bis September 2011 wurden österreichweit insgesamt 617 CLOSE TO Einsätze durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 18 458 junge Menschen erreicht! Bislang nahmen 41 UnfalllenkerInnen aktiv am Projekt teil.
